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Körperliche Schule Das Üben der althergebrachten Kataabläufe, der Kihon- bzw. Kumiteübungen, der Selbstverteidigungs- und Straßenkampfszenen, sowie ein umfassender Rahmen aus Kraft-, Schnelligkeits-, Konzentrations- und Konditionsübungen, sind Grundgerüst und Basis der Ausbildung. Die wichtigste Voraussetzung für geistige Reife und technische Perfektion ist ein gesunder und leistungsfähiger Körper. Ziel ist es, den Körper an die Vielschichtigkeit und den hohen Anspruch der Karateübungen anzupassen, ihn abzuhärten und mit der Seele in Einklang zu bringen. Charakterliche Schule Besonders in den Anfangsjahren steht das Erlernen eines zweiten wichtigen Aspektes im Vordergrund - Respekt. Dieser Respekt wird nicht nur den Sensei entgegengebracht, sondern auch den Mitschülern und nicht zuletzt sich selbst. Durch einen schlichten Ritus, der jede Übungsstunde vom Anfang bis zum Ende begleitet, werden schonend, aber bestimmt, Werte wie Selbstbewusstsein, Disziplin, Ordnung, Sauberkeit, Zielstrebigkeit, Genügsamkeit und Höflichkeit vermittelt. Ziel ist es also nicht, unbeherrschbare und egoistische "Kampfmaschinen" zu züchten, sondern starke und reflektierte Persönlichkeiten zu formen. Karate findet nicht nur im Dojo statt, sondern begleitet einen Karateka streng genommen das ganze Leben hindurch. Geistige Schule Anders als in anderen, rein leistungsorientierten "Sportarten", wird das Karate auch von einer philosophisch-mentalen Komponente beherrscht, die vor allem in den fortgeschrittenen Jahren mehrheitlich an Raum gewinnt. Das japanische Wort "Karatedo" fasst das treffend zusammen. "Der Weg der leeren Hand" ist eine Entscheidung fürs Leben.
Durch eine klare Leistungshierarchie entsteht im Dojo eine natürliche Ordnung von Lehrern und Schülern, deren Legitimation sich einzig an der erbrachten geistigen und körperlichen Leistung ableitet. Dabei ist dieses Prinzip nicht allzu dogmatisch zu verstehen. Selbstverständlich befinden sich auch die Lehrenden in einem ständigen Prozess der Weiterbildung und sind somit auch immer selbst Schüler. Weiterhin sind diese nicht als Beherrscher oder Oberlehrer zu verstehen, sondern als Wegbegleiter und Ratgeber. Ebenso kann umgekehrt aus jedem Schüler dereinst ein Lehrender werden. Das eigentliche Hauptziel eines jeden Karateka ist es immer, geistige- und körperliche Stärke in einem Gleichklang zu vereinen.Körperliche Schule Das Üben der althergebrachten Kataabläufe, der Kihon- bzw. Kumiteübungen, der Selbstverteidigungs- und Straßenkampfszenen, sowie ein umfassender Rahmen aus Kraft-, Schnelligkeits-, Konzentrations- und Konditionsübungen, sind Grundgerüst und Basis der Ausbildung. Die wichtigste Voraussetzung für geistige Reife und technische Perfektion ist ein gesunder und leistungsfähiger Körper. Ziel ist es, den Körper an die Vielschichtigkeit und den hohen Anspruch der Karateübungen anzupassen, ihn abzuhärten und mit der Seele in Einklang zu bringen. |